Chronische Borreliose

In Deutschland gewinnt die Chronische Borreliose immer mehr an Bedeutung und ist eine durch Zecken, aber auch durch Insekten (z. B. Sandmücken) übertragene Erkrankung. Der Nachweis ist teilweise schwierig. Betroffen sein können gleichzeitig oder abwechselnd verschiedene Organsysteme. Deshalb sind die Symptome oft sehr vielfältig.


Die Chronische Lyme-Borreliose wird in 3 Stadien eigeteilt und kanm mit folgenden Symptomen einhergehen:

Stadium I

= Lokale Infektion (Inkubationszeit Tage bis Wochen);

Symptome (können auftreten, müssen nicht): 

Schmerzen, rötliche Schwellung an der Einstichstelle, ringförmige Ausbreitung der Rötung (sog. Wanderröte)

Fieber, Bindehautentzündung, Lymphknotenschwellungen

grippeähnliches Krankheitsgefühl

Rötung an der Brustwarze, an Gelenkbeugen, bei Kindern an den Ohren (Ohrläppchen, Ohrmuschel)

Stadium II

= Erregerausbreitung im Körper (Indubationszeit Wochen bis Monate)

Folgende Symptome können auftreten:

Grippeähnliches Krankheitsgefühl
Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen

Erschöpfung: Körperliche Erschöpfung, schnelle Ermüdbarkeit, Gefühl der Ausgebranntheit

Nervenschmerzen (brennend), Rückenschmerzen

Sensibilitätsstörungen 

Herzrhythmusstörungen

Faszialisparese (Lähmung der Gesichtsnerven), Hirnnervensymptome wie Augenmuskelschwäche, Doppelbilder sehen


Stadium III

= Chronisches Stadium (Inkubationszeit Monate bis Jahre)

Mögliche Symptome:

Erschöpfung: Chronische Erschöpfung (CFS)

Nerven: Polyneuropathie

Magen/Darm: Beschwerden, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Leaky Gut (durchlässiger Darm)

Nieren- und Blasenbeschwerden

Nebennierenschwäche

Reizbarkeit, Appetitlosigkeit

Sehstörungen
 

Herzerkrankungen 


Hauterkrankungen (Acrodermatitis chronica altropicans)


Es gibt verschiedene Arten von Borrelien, weshalb Stadium I (die typische Wanderröte/Erythema migrans, wie sie bei Borrelia burgorferi erscheint), nicht auftreten muss! 

Auch können sich viele Betroffene nicht an einen Zeckenbiss erinnern. Hier sind oft die kleine Nymphen Überträger oder  Insekten (wie z. B. Stechfliegen oder Sandmücken)


Koinfektionen und Begleitinfektionen

Zecken bzw. Insekten übertragen oft neben Borrelien weitere Bakterien wie Bartonellen, Babesien, Ehrlichien, Rickettsien und/oder Anaplasmen.
Als Begleitinfektionen können Mykoplasmen und Würmer den Organismus zusätzlich schwächen. 
Auch Schwermetallbelastungen sind häufig bei der chronischen Borreliose vorhanden. 

Wenn Sie Ihre Beschwerden mit den o. g. Symptomen in Verbindung bringen, dann setzen Sie sich gerne mit mir in Verbindung. 

Neben einem dafür ganzheitlichen Therapiekonzept, kann ich Ihnen bei der Diagnosefindung helfen, sollten Sie an einer Borreliose und deren Coinfektionen leiden. 

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