Muskelschmerzen 

Es ist kaum auszuhalten. Betroffene haben ständig oder oft das Gefühl als hätten sie sich überbeansprucht, dabei sind sie lediglich ihren ganz alltäglichen Dingen nachgegangen wie der Arbeit, Einkaufen, Erledigung des Haushalts, mit den Kindern auf den Spielplatz. Von Sport nicht zu reden.

Und wieder plagen einem diese Schmerzen. Konnte man früher alles Mögliche tun, lange Spaziergänge, sportliche Aktivitäten, ganz einfach Spaß an Bewegung haben, so ist daran heute nicht mehr zu denken. 

Doch woher kommen diese schlimmen Glieder- und Muskelschmerzen? 

Ursachen

Hormonelle Störungen

wie zum Beispiel
eine Schilddrüsenstörung bzw.
- erkrankung,
eine Hypophysenschwäche,
eine Nebennierenschwäche
oder eine Gelbkörperschwäche 

Chronische Infektionen 

wie Herpesinfektionen, eine zurückliegende Coronainfektionen oder das Wiederaufflammen des Ebstein-Barr-Virus (EBV).

Chronische bakterielle Infektionen mit Chlamydien, Bartonellen und/oder Borrelien sind hier ebenfalls zu nennen und verursachen nicht selten chronische Glieder- und Muskelschmerzen. Oft auch begleitet von Gelenkschmerzen. 

Bleibelastungen 

Belastungen mit Blei inaktivieren wichtige Enzymsysteme und verursachen akute Anämien.

Dieses Schwermetall belastet die Nieren, das Nervensystem, reproduktive und endokrine Funktionen, stört Immunfunktionen und verursacht eine Vielfalt von Erkrankungen.

Bleibelastungen können neben Muskelschmerzen zu Hyperaktivität, Lernschwierigkeiten, Energielosigkeit, Blutarmut und zu Kopfschmerzen führen.

Zur Diagnose führt ein Provokationstest auf chronische Schwermetallbelastungen, welchen ich in meiner Praxis anbiete.  

Laktatanhäufung 

(zu viel an Milchsäure)
Dieses Phänomen kommt nicht selten vor. Vor allem bei Zellwandschädigungen durch die Bildung zu vieler freier Sauerstoffradikale (oxidativer Stress) kommt es zur erhöhten Laktatbildung.

Auch das Fehlen von Sauerstoff lässt den Laktatspiegel ansteigen.

Laktat ist ein saures Stoffwechselprodukt, das dabei entsteht.

Es lässt die Muskeln regelrecht übersäuern. Man nennt dies im medizinischen Sprachgebrauch Azidose.

Im Normalfall ist eine Übersäuerung der Muskeln harmlos.

Nimmt der oxidative Stress jedoch zu oder ist der Sauerstoffmangel in den Zellen gravierend, dann ist eine Erholung der Muskeln nicht mehr so schnell möglich.

Oxidativer Stress kann wiederum sehr viele Ursachen haben. 

Weitere Ursachen

Fehlbelastungen 

Muskelschmerzen können auch in Folge von Fehlbelastungen entstehen.

Es kommt dann zu Zerrungen oder Verletzungen, die von selbst ausheilen.

Eine Muskelzerrung äußert sich durch Druck- und Bewegungsschmerzen.

Ein Muskelfaserriss oder Muskelriss geht mit stechenden Schmerzen und der Bildung von Blutergüssen einher.

Muskelverletzungen entstehen häufig beim Sport, ganz besonders beim Tennis, Fußball und beim Kraftsport

Unterversorgung mit Nährstoffen 

Wie z. B. einem Magnesiummangel oder einem Vitamin B12 Mangel.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch eine Medikation mit Statinen zu nennen. Statine werden oft bei einem zu hohen Cholesterinspiegel verordnet.

Bedacht wird dabei meistens nicht, dass es hierbei erforderlich ist, den Mikronährstoff Q10 begleitend einzunehmen.

Denn Statine hemmen die Aufnahme von Q10, wodurch es zu einem ATP-Mangel kommen kann. Also einem Energiemangel und dadurch zu einem gestörten Energiestoffwechsel in den Muskeln, welcher sich als Muskelschmerzen bemerkbar macht.

Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen könnnen ebenfalls für Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen verantwortlich sein.

Durchblutungsstörungen entstehen nicht nur im Rahmen einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit.

Viel öfter kommt es durch eine Gewebsübersäuerung zu dickflüssigem und zähflüssigem Blut, was einen Sauerstofftransport durch die kleinsten Blutgefäßen, den Kapillaren, erschwert.

Dadurch kommt es zu einer Unterversorgung der Zellen mit Sauerstoff.

Eine solche Problematik ist besonders gut mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie erkennbar.

Sonstige Erkrankungen

 Es gibt noch einige weitere Ursachen, wie z. b. die Erkrankungen Osteoporose, Morbus Bechterew oder Erkrankungen der Wirbelsäule.

Aber auch verschiedene Krebsarten können Muskelschmerzen verursachen. 

Es gibt also eine große Anzahl von Ursachen, die zu Schmerzen in Muskeln und in den Gliedern führen können. 

Doch haben meistens alle Ursachen eines gemeinsam. 

Sie entstehen im Rahmen einer Gewebsübersäuerung, wodurch es zur vermehrten Bildung freier Sauerstoffradikale kommt, welche in der Lage sind, unsere Zellen zu schädigen.  

Therapieansätze:

Während Zerrungen, Prellungen, Faserrisse und dergleichen meistens von allein ausheilen, sieht es bei chronischen Schmerzen schon anders aus.

 

Schmerzmittel sollten nicht längerfristig eingenommen werden, denn diese können bei längerfristiger Einnahme die Magenschleimhaut schädigen.

Auch die Speiseröhre kann dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden. Schmerzlindernde Medikamente sollten also mit Bedacht und nur bei nicht mehr auszuhaltenden Schmerzen genommen werden. 


 

Wichtig ist die Ursache zu erkennen und mit einer ganzheitlichen Herangehensweise die Schmerzen dauerhaft zu beseitigen.

 Beseitigung von oxidativen Stress ist ebenso wichtig wie die Gabe von Antioxidanzien. 

Ich gehe mit Ihnen gerne der Sache auf den Grund und helfe Ihnen dabei Ihre Beweglichkeit wieder zu erlangen und Sie dauerhaft von Schmerzen zu befreien.

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